Mai 2019

Obstblüte unterm Gewitterhimmel.

schöne Wolken über dem Schmalfelder Wohld

morgens im Mai auf der Stutenkoppel

Sachkundenachweis Pferdehaltung

Die Einführung in die Trainer C Ausbildung und der Vorbereitungskurs für den Sachkundenachweis Pferdehaltung findet im Frühling statt. Das hat den Vorteil, dass die Weiden grün sind und die verschiedenen Pflanzen am lebenden Objekt bestimmt werden können.

An der Beurteilung der verschiedenen Futtermittel hatten diesmal auch die Hühner höchstes Interesse.

Der nächste Sachkundekurs Pferdehaltung findet vom 23. bis zum 27. April 2020 in Elisenruh statt.

Longierabzeichen

Im Mai konnten in Elisenruh auch die Longierabzeichen I und II des IPZV erworben werden.

Nur ausgewählte Pferde dürfen auch einmal in den Garten auf die Wildwiese. Nepomuk gefällt es.

Juni 2019: Spaziergang durch den Waldgarten

Für alle Gartenfreunde hier ein kleiner Rundgang durch unseren Garten. Dazu muss man sich noch lautes Vogelgezwitscher vorstellen und den winterlichen Regen wegdenken und schon ist man da.

Anna und Jürgen auf der Feierabendbank

Annemarie aus Bad Buchau ist da und hilft nicht nur im Gemüsegarten.

Nach anstrengender Gartenarbeit ist ein Glas Citron pressé die ideale Erfrischung. Man presst pro Glas eine Zitrone aus, verrührt sie mit Zucker nach Geschmack, nimmt einige Eiswürfel dazu und füllt dann mit frischem Brunnenwasser auf, das ideale Sommergetränk.

Im Juni freuen wir uns auf den Genießerkurs. 2019 waren eindeutig mehr Genießer als Reiter in Elisenruh. Besonders das Frühsommermenu fand großen Anklang.

 

Dann gab es auch Tage mit Regen. Manche ärgern sich, die Bauern freuen sich, das Gras wächst und es gibt Futter für den Winter.

Wenn es auch etwas schade war, dass der Workshop des IPZV Nord zum Distanzreiten dadurch in die kleine Regenzeit fiel Pferde abzuspritzen war jedenfalls nicht nötig.

Waldbaumzwerge

Monate ohne Dackel im Forsthaus, da musste nun dringend Abhilfe geschaffen werden. Es ist gar nicht so leicht, junge Rauhaarteckel zu finden. Wir suchen schon, seit Clara nicht mehr lebt, also über ein Jahr. Im Juni finden wir Familie Jeche, die in ihrem Zwinger "Süderholz"sehr tolle Hunde züchtet. Wir haben uns in den ganzen Wurf verliebt und sogleich zwei Schwestern erworben: Tanne und Fichte.

Bis sie zu uns kommen, müssen wir uns noch ein wenig gedulden. Aber das ist auch eher gut so, weil in den nächsten Wochen einiges los ist im Wald.

21.Juni - ein schöner Tag in Mecklenburg

Zuerst besuchen wir die idyllische Klosterstadt Rhena mit der beeindruckenden und sehr gut erhaltenen Klosterkirche. Die Außenanlagen wurden in Zusammenhang mit der Bundesgartenschau 2009 in Schwerin saniert und sind heute wie auch die Gebäude sehr gut in Schuss. Der Besuch lohnt sehr.

Der Klostergarten ist nach historischen Vorbildern wiederhergestellt und bepflanzt. Die Radegast fließt inzwischen naturiert wieder um das Gelände.

 

Vom Erwerb dieses geheimnisvollen Hauses in der Stadtmauer haben wir Abstand genommen. Da fehlen uns einfach die handwerklichen Fähigkeiten. Auch wenn Preis und Lage schon sehr verlockend waren.

Direkt an der Ostsee liegt das Gut Groß Schwansee. Das Herrenhaus ist heute Hotel und Restaurant.

Bei bestem Mittsommerwetter genossen wir das Mittagessen auf der Terrasse.

Noch ein Besuch auf Schloß Bothmer und dann Rückfahrt durch blühende Felder.

 

Trainerkurs Impressionen

Im Juli fand ein kombinierter IPZV Trainer B und C Kurs in Elisenruh statt. Das Programm war entsprechend vielseitig. In allen Bereichen der Islandpferdereiterei wurde in Theorie und Praxis fleißig gearbeitet. Hier folgt eine Sammlung von Fotos. Da die Kamera häufig für Videoaufnahmen genutzt wurde, bleibt es bei einer übersichtlichen Auswahl.

Praktische Unterweisungen und Unterrichtserteilung nahmen naturgemäß einen großen Raum ein. Hier haben sich Ferdi ( oben) und Stella (unten) als Schüler zur Verfügung gestellt.

Für die zukünftigen Trainer B ging es auch auf die Paßstrecke.

Für die Trainer C gehört Handpferdereiten dazu. Das klappte auch später in der Prüfung ganz hervorragend.

Dressur gab es für alle. Hier sind Linda und Katharina auf dem Weg zum Pas de deux.

Springen gehört für die Trainer B zum Programm. Da Springen mit Islandpferden immer weniger alltäglich ist, wurden erstmal die Pferde im Freispringen vorbereitet.

Der kleine braune Stufur macht es sehr routiniert und überwindet jedes Hindernis.

Nach dem Freispringen trafen sich Meteors Kinder zur Gruppenaufgabe im leichten Sitz.

Theorie aus allen Bereichen. Einige Themen wurden von den Teilnehmern selbst vorbereitet und in der Gruppe vorgetragen.

Hier geht es, wie unschwer zu erkennen, um die Ausrüstung des Pferdes.

Tölt und Gang war wieder ein Fach für alle Trainerstufen.

 

Nächste Aufgabe: Exterieurbeurteilung beim Fach Ausprobieren eines fremden Pferdes.

Vom Prüfungstag der Trainer C gibt es kaum ein Foto, nur diese beiden von Steffi aus Spiekeroog mit unserem Hvellur, seit seinem 5. Lebensjahr schon Vollprofi im Trailparcours und sowieso bestes Pferd der Welt.

Das war's vom Trainerkurs, es hat uns allen viel Spaß gemacht und wir hoffen, dass es 2020 wieder so wird.

Der Gemüsehase

Der Gemüsegarten entwickelte sich vielversprechend: Warm war es, genug Regen fiel und den ganzen Winter hatten wir Flächenkompostierung betrieben.

Dann zog der Gemüsehase ein. Ein possierliches Tier, anfangs noch ganz klein und niedlich. Es wurde größer und größer, es fraß und fraß. Auch im Trainerkurs fanden wir ihn meist noch niedlich, obwohl wir die Ernte allmählich in Gefahr sahen. Zuerst vertilgte er alle Pflanzen der Kohlfamilie.

Wenn er müde war, zog er sich in seinen Ruhebereich unter Fenchel und Zucchini zurück, gemütlich und schön beschattet.

Aufgestört hoppelte er nicht hektisch sondern ganz entspannt von dannen.

Um bald wieder zu kommen. Nach den Kohlpflanzen waren die Bohnen dran, für Hasen scheinen rohe Bohnen völlig unbedenklich zu sein. Der Gemüsehase gedieh weiterhin prächtig.

Die Bohnen waren komplett aufgefressen. Kein ligurischer Bohnentopf in diesem Jahr. Auch den Salat, der 2019 wirklich gut geriet, nahm er sich vor: Ein Blättchen vom Eisberg, eins vom Eichblatt und immer so weiter. Am Ende und leider viel zu spät für die diesjährige Ernte zogen Katharina und Jürgen einen Hasenabwehrzaun, aber da war das Tier schon mit den meisten Pflanzen fertig. Nur die Kartoffeln und Zwiebeln mochte er nicht und die Blumen hat er auch verschont.

Tanne und Fichte

Am 23. Juli holen wir Tanne und Fichte in Mecklenburg ab. Irgenwie sind sie immer zu schnell, um sie zu fotografieren. 

Sie gewöhnen sich schnell ein und sind allem gegenüber aufgeschlossen. Wir sind glücklich, zwei so quirlige, fröhliche Hunde zu haben.