Jahresrückblick 2014

Wir folgen dem vielfachen Wunsch unserer Homepagebesucher nach einem Jahresrückblick. Auf unserer alten Homepage hatten wir diese Tradition eingeführt, weil wir zwar zu Jahresbeginn immer voller Elan mit der Berichterstattung auf der Homepage starten, aber dann ab Frühjahr dieser Schreibtischeinsatz allmählich zu Gunsten praktischer Außentätigkeiten so langsam verebbte. Erst im Spätherbst, wenn alle Tiere wieder zuhause sind, draußen alles winterfest ist und der norddeutsche Nieselregen den Schreibtisch zu einem attraktiven Ort werden läßt, beginnt wieder die Beschäftigung mit der Homepage.

Jedes Jahr zu Sylvester der gute Vorsatz, in diesem Jahr wird es besser, bestimmt. Im letzten Jahr wurde es leider nicht besser, daher also jetzt der Jahresrückblick 2014 zum Nacherleben in grauer Winterzeit:

So sah es in Elisenruh am 31.12.2013 aus, alles schön grün, die Sonne scheint und wir haben genügend Holz vor der Hütten.

Am ersten Januar dann trübes Winterwetter, kein Sonnenstrahl, keine Schneeflocke ...

... aber fröhliche und neugierige Pferde.

Ihre deutliche Aufmerksamkeit bewirkt die App Waldfibel unserer früheren Landwirtschaftsministerin. Insbesondere die Geräusche der Schwarzwildrotte wecken starkes Interesse.

Das Wetter wird winterlicher. Es schneit ein bißchen. Das gefällt uns und den Pferden.

Celina kommt mit ihrem neuen Pferd, ein wirklich schönes, nur das Tölten fällt der Stute noch schwer und soll in den nächsten Wochen geübt werden.

Am letzten Januar Wochenende steht eine Einführung für zukünftige Hestadagar Richter auf dem Programm. Dazu gab es, weil es ja Winter war, auch schon eine Nachricht mit einigen Bildern, 

die hier nachgelesen werden kann.

Die Elisenruher Rappen warten

wie Arabía und Mulinn auf neue Abenteuer. Der Januar endet mit leichtem Frost. 

Februar 2014

schon fast ein bißchen Frühling...

Zeit für Gartenarbeit...

und Zeit für Waldarbeit

Der Sturm Xaver im Dezember 2013 hat gegenüber im Wald viele große Fichten, Buchen und Eichen gefällt. Nur gut, dass die Windrichtung Schlimmeres verhindert hat. Beim stärksten Baum zählte der Fachmann von den Landesforsten 126 Jahresringe: Von 1888 bis 2013 hat der Baum vielen Stürmen standgehalten. 

Viel Holz aber auch viel Zeit und anstrengende Arbeit, ehe alles zuhause ist. Wie heißt es noch? Wer mit Holz heizt, der hat es zweimal warm. Stimmt! Jürgen meint sogar dreimal: 1. beim Holen aus dem Wald, 2. beim klein machen, 3. im Ofen, hat er wohl recht.

Wenn es so weiter geht, können wir bald einen Holzhandel eröffnen.

Im Garten die Blüten vom vergangenen Sommer - immer noch schön

Ein Tag in der Fohlenschule

In ihrem ersten Winter nach dem Absetzen lernen unsere Fohlen Vertrauen zum Menschen und das kleine Einmaleins des guten Benehmens. Das macht den Umgang mit ihnen viel leichter und später werden sie angenehme Reitpferde.

Heute steht Führen auf dem Programm:

Mulinn kann das schon sehr gut,  aufmerksam und am losen Strick folgt er den Signalen des Menschen im Schritt und kann auch schon ruhig stehen.

Mars und Josefa üben zu zweit ..

umdrehen und aneinander vorbei ...

dann Josefa vorneweg ...

und allein geht auch

Brave Tiere -

oder doch nicht?

Alles wieder ok.

Rennen macht einfach viel mehr Spaß.

 

Ob wir auf die drei je wieder ein Halfter bekommen?

Wer weiß?

Nach ausdauerndem Gerenne klappt das Aufhalftern, wenn nur die Arme lang genug sind.

Jetzt noch Hufe geben erst vorn und dann hinten, alles am langen Strick ...

und wieder zurück auf die Weide bis morgen zur nächsten Übung

Heute steht Verladen auf dem Programm.

Mulinn steht schon ganz furchtlos auf dem Hänger.

Josefa hat auch keine Angst und braucht kaum mehr Annas Unterstützung.

Nach kurzem Zögern steigt auch Mars in den Hänger. Die Übungsstunden in der Fohlenschule verlangen zwar Knowhow, Zeit, Geduld und auch etwas Mühe, zahlen sich aber sofort und langfristig aus. Nach ungefähr zehn Tagen haben die Fohlen viel gelernt, sind einfach zu händeln, jedenfalls, wenn der Mensch es richtig macht und vor allem haben sie respektvolles Vertrauen zum Menschen gefasst. Danke an Anna und Nicola für ihre Mithilfe.

Im Februar trafen sich bei weiterhin herrlichem Wetter Reiterinnen, die den IPZV Basispass Pferdekunde ablegen wollten..

Und weil immer noch Winter ist, gab es auch schon einen kleinen Bericht in unseren Nachrichten Sie finden ihn hier.

Am Wochenende darauf trafen sich IPZV Trainer in Elisenruh zu einer Fortbildung mit Schwerpunkt Reiten im Leichten Sitz. Wie man sieht, sind alle sehr dynamisch bei der Sache. Der letzte Abteilungsgalopp im Leichten Sitz lag bestimmt schon einige Zeit zurück.

Hier kann man weiterlesen.

März 2014

Es wird Frühling. Die Sonne scheint. Erste Blumen blühen.

Zeit für Frühlingsausritte mit Dackel,

für Reitstunden auf der Ovalbahn

und für die Ausbesserung der Reetdächer.

Jetzt sind die Dächer wieder top.

In der Märzsonne trafen sich IPZV Trainer zur API Einführung in Elisenruh.

Nicola und Kati zeigten, welche Aufgaben in den Reitabzeichen verlangt werden.

Ferien

Der schönste Teil vom März: Wir fahren mit unserer Freundin Helga in die Provence.

Dort wollen wir auf den heiligen Berg der Provence, den windumtosten Mont Ventoux. Wird aber nichts draus, denn das Weiße ist nicht Sand sondern Schnee. Route barrée und Reifenpanne. 

Das tut unserer Stimmung aber keinen Abbruch.

Wir fahren in entlegene, in den Bergen und Felsen gelegene Dörfer, sitzen in Cafés in der Sonne, ...

entdecken in einer Kapelle den heiligen Saint Siffrein, den Schutzpatron der Kandare. Von dessen Existenz wußten wir bis dahin nichts, ... sehr schön golden. Man könnte ihm auch etwas anderes in die Hand drücken. In den Hügeln gehen wir Rosmarin und Thymian pflücken...

später betrachten wir die Mandelblüte und die Abendsonne ...

und müssen schon bald wieder nachhause.

April 2014

Frühling auf der Winterweide

IPZV Trainerfortbildung zum Thema Tölt im Unterricht und in den verschiedenen Prüfungen. Im Bild Tölt in Harmony, die neue Prüfung aus Island.

Anna hat Semesterferien und so kann das Einreiten der jungen Pferde beginnen. Hier das erste Aufsitzen auf Noras Sohn Mokkur von Elisenruh.

Am Wochenende darauf geht es um die Einführung in das Richten von Dressurprüfungen für zukünftige IPZV Sportrichter.

Bald ist Ostern.

Wir unternehmenn einen österlichen Ritt durch den Segeberger Forst.

Am Wegesrand blühen Veilchen im Moose.

Die Hühner sorgen für braune und grüne Ostereier.

Im Garten wird es täglich bunter.

Ausritt durch den Frühlingswald

Das gute Wetter hält weiter an. So macht der Osterlehrgang auf der Ovalbahn Spaß.

Mai 2014

Mittagessen im Grünen en famille. Es gibt Nudeln mit Spargel, sehr lecker

Die Hühner üben sich erfolgreich im Paradeschritt. Die Youngster entlassen wir in die Freiheit an der Nordsee. 

Neben Island der schönste Ort der Welt für ein Islandpferd - jedenfalls im Sommer.

In Elisenruh gibt es derweil den Vorbereitungskurs und die Prüfung für den Sachkundenachweis Pferdehaltung. Aus irgendeinem Grund gibt es fast kein Bild. Das machen wir 2015 besser.

Und dann ist fast schon Juni

Juni 2014

Immer noch tolles Wetter, Zeit für Genießerkurs

Reiten, essen, in der Sonne sitzen und die Tage genießen:

Nur gut, dass die Reitbahn so schattig ist.

Andy und Sarah aus England kommen zu Besuch. Vor zehn Jahren haben wir uns das letzte Mal gesehen. Das ist viel zu lange her. Wir besuchen am Tag der offenen Gärten andere schöne Orte.

Dann macht Andy noch ein Fotoshooting mit uns für unseren Freund Gregor, der für ein Jahr in Tel Aviv ist, damit der uns in der Fremde nicht vergißt:

Zuerst von vorn: Andrea und Adele, Jürgen und Frida, Birte und Fjóla, Anna und Clara

Dann Menschen von hinten, Dackel vorn vorn

Was gibt's noch im Juni? Im Gemüsegarten sprießt die Saat.

Im Garten wächst der Rittersporn in den Himmel, jedenfalls der, den die Schnecken übrig gelassen haben.

Die Fahrräder sind bereit für eine Radtour durch Felder und Auen.

Nur von den Pferden gibt es wegen fototechnischer Probleme keine Bilder - oder nur solche wie dies: Dynamisch aber verwackelt.

Aber immerhin gibt es Dank i-phone hier Bilder und einen Bericht vom Praktikumstag für die IPZV Freizeitreitabzeichen.

Juli 2014

Unsere Reitpferde bekommen eine neue Weide. Das Gras geht ihnen bis zum Bauch. Auch wenn das bewirtschaftungstechnisch nicht ganz den Empfehlungen entspricht, den Pferden gefällt's.

Es ist Sonntag und wir machen einen Besuch im Gemüsegarten.

So sieht es am 2. Juli aus:

und so drei Wochen später

und so im Detail

Man sieht, die Neuanlage des Gemüsegartens im Winter 2012/13 hat sich gelohnt. Es ist fast wieder wie früher bei Tante Schöttler, mehr Blumen wahrscheinlich und die Zwiebeln wurden von Wühlmäusen zu häufig umgepflanzt. Alles in allem aber reiche Ernte. Nach der Gartenarbeit der Grillabend:

mit Produkten aus Garten und Wald.

Wer in der Gemüsesaison zum Reitkurs kommt, der wird auch aus eigenem Anbau bewirtet und muss dafür kein Unkraut zupfen, versprochen.

Im Juli ist dann noch der Heckenschnitt zu erledigen. Viele sind niedrig, das ist dann anstrengend für die Knie. Manche sind aber auch ziemlich hoch und es bedarf besonderer Konstruktionen. In diesen Dingen sind wir sehr kreativ.

Geritten wurde im Juli auch, nur wollte die Kamera noch immer nicht an die Bilder sich bewegender Ziele. Ich bin sicher, die Geräte haben ein Eigenleben und manchmal machen sie einfach Ferien.

August 2014

Die Blumen entwickeln sich prächtig. Noch nie gab es solche Wicken. Die Zinnien wuchern geradezu. Bei fast südamerikanischen Klimaverhältnissen, fühlen sich die Mexikaner einfach wohl.

Weil sie so schön sind, nochmals aus der Nähe.

Wie in jedem Sommer gibt es einen IPZV Trainer C Kurs in Elisenruh.

Die Fotolage ist immer noch sehr unbefriedigend - aber ein paar wenige Bilder gibt es:

Adele war auch immer dabei.

September 2014

Auf den großartigen Sommer folgt ein goldener Herbst.

Anna und Christina üben für die zentrale Trainer B Prüfung.

Christina mit ihrer Stute im Rennpass. Wir dürfen die Paßstrecke von Gestüt Heesberg benutzen, herzlichen Dank an Ina und Daniel Schulz dafür.

Anna mit Jürgens Stute Ingibjörk beim Dressurtraining: Im Trab...

und im Galopp.

Jürgen trainiert weiter mit Toppa den Tölt.

Töltlehrgang: Beginn mit Demonstration im Viereck und auf der Ovalbahn.

Dann reiten alle und es gibt ein Gruppenfoto mit Hunden

Troika-Tölt

Letztes Mittagessen im Garten für dieses Jahr.

Dackel und Käuzchen gucken zu.

Im Garten immer noch viele Blüten

Es gibt soviele, dass man floristisch tätig werden kann - Spätsommerkranz aus dem Waldgarten

und hier die Blüten dazu.

Gegen Ende des Monats verliert sich das Bunte allmählich.

Oktober 2014

Derselbe Blick im Oktober

Die Kastanie an der Weide hat schon fast kein Laub mehr.

Noch ein paar herbstliche Impressionen:

November 2014

Auf den goldenen Herbst folgt Novembernebel, selbst bei uns mitten im Wald kann man die Pferde auf der Weide kaum mehr erkennen.

Grau in Nebelgrau mit kleinen Farbtupfen.

Die Hühner sind in ihrem Freiheitsdrang weiter ungebremst. Sie fliegen zielsicher - selbst im Nebel.

Silberhuhn war von Anfang an das Sportlichste.

Gerade rechtzeitig zur Trainerfortbildung geht nochmal die Sonne auf.

Am ersten Adventswochenende tölten wir um die Feuerkörbe.

Dezember 2014

Blauer Himmel an Heiligabend verdiente festgehalten zu werden, nachdem es vorher geregnet hatte und geregnet hatte und so lange geregnet hatte, bis die Schmalfelder Au so weit über die Ufer getreten war, dass hierüber sogar in der Tagesschau berichtet wurde. Wie gut, dass wir auf dem Berg wohnen. So hatten wir nur Wasser im Keller aber keine Überflutung.

Vor dem großen Regen waren wir zu einem Arbeitsausflug auf Spiekeroog

danach zum Marschabtrieb auf Eiderstedt. 

Dann begann der Regen. Es gibt auch ein Bild von unserer Reitstrecke.

Nicolas Pferd findet kurz vor Weihnachten eine neue Familie. Alle sind glücklich und zufrieden. 

Danach keine Bilder mehr, erst zu Weihnachten wieder:

In Elisenruh gibt es auch Pferde am Tannenbaum.

Die Hühner sind froh, wieder trockene Füße zu haben.

Den Pferden gefällt es mit leichtem Frost und bläulichem Himmel auch besser.

Zeit für Ausritte zwischen den Jahren.

Wir bereiten derweil das Abendessen vor.

und wünschen ein frohes, gesundes und glückliches neues Jahr.