August 2019

Tanne und Fichte

Im August haben wir eine kleine Sommerpause eingelegt und können uns mit Tanne (rechts) und Fichte (links im Bild) beschäftigen. Hier müssen wir zunächst mal die Identität klären:

Fichte ist etwas kleiner, hat kürzere Ohren aber mehr Fell und das ist grauer als das von Tanne 

Y-Fichte vom Süderholz

Tanne ist länger, eleganter, dunkler mit sehr langen Ohren.

Y-Tanne vom Süderholz

Warum Y-? Tanne und Fichte stammen aus dem Y Wurf, aber wohlklingende Namen mit dem Anfangsbuchstaben Y für einen weiblichen Dackel haben wir nicht gefunden. Yette gehört mit J und war schon lange vergeben für Andreas zweiten Dackel, manchen noch als größte Ausreißerin und beste Richterkofferbewacherin aller Zeiten bekannt. Alle anderen Namen gefielen uns nicht. Mit dem Namensrecht bei Islandpferden und Hundewelpen ist es ja nicht ganz einfach und wir sind schon öfter mit den Regeln in Konflikt geraten. Bei den Dackeln ist es nun aber möglich, jeden Namen, der einem gefällt, hinter den Großbuchstaben des Wurfs mit einem Bindestrich anzuhängen. Deshalb also Y-Fichte und Y-Tanne. Unsere erste Dackelhündin hieß Birke und da haben wir gedacht, mir machen mal weiter mit den Waldbaumzwergen.

In der ersten Zeit hießen sie meistens TanneundFichte in einem Wort. Aber nachdem Birte mit dem Chiplesegerät die Namen den Hunden zugeordnet hat, bemühen wir uns um individuelle Ansprache. Inzwischen wissen auch die Hunde selbst, wer Tanne und wer Fichte ist, vor allem bei energischer Ansprache vom Herrchen.

Ihr Lieblingsplatz ist vor der Küche, jedenfalls dann, wenn sie nicht durch die Gegend rennen.

Spaziergang durch den Augustgarten

für alle Gartenfreunde.

Schmetterlinge gibt es aber leider nicht so viele wie in den vergangenen Jahren.

Beide Dackel lieben Birnen und futtern fast alle, die vom Baum fallen. Aber noch hängen genügend dran, um Konfitüre einzukochen.

Letzte Schwalben

Schon Ende August und die letzten Jungschwalben tun sich schwer, flügge zu werden. Geschlüpft in der alten Räucherkammer trauen sie sich nicht an die frische Luft. Sie übernachten, von Mutter Schwalbe bewacht, auf dem Pantoffel, unsere Gartenliege aus den früher sechziger Jahren. Da ist es relativ sicher. 

Tagsüber auf dem Fußboden ist es ziemlich unsicher. Kater und Dackel und Hühner müssen ferngehalten werden, trotzdem muss die Tür offen sein, damit Flugversuche in die Außenwelt möglich sind.

Am allerliebsten halten sie sich tagsüber auf dem Rasenmäher auf.

kurze Tour nach Norwegen

Andreas Neffe Daniel zieht nach Kristiansand in Norwegen. Das liegt ja quasi um die Ecke, 477 km bis zur Fähre Hirtshals. Da kann man gut eine kleine Umzugsreise einschieben. Hier ein paar Eindrücke von Stadt und Landschaft:

Nach 2 Tagen geht es mit der Morgenfähre schon wieder heimwärts. Schön war's.

Tanne und Fichte machen derweil erste Aufmerksamkeitsübungen: Stillsitzen, so lange Herrchen unterrichtet. Echt schwere Übung für die beiden. Aber es klappt schon ganz gut und die Leinen werden nicht zerkaut.

Zur Belohnung geht es schon bald auf ihre erste Reise.

Besuch auf Schloß Staufenberg im Badischen.

Vom Schloßhof hat man einen tollen Blick

Und es gibt einen leckeren Imbiß, Wein und Sekt vom Schloßberg.

Für die Dackel ist es vielleicht ein bißchen langweilig.

Aber da muss man durch.

 

Nach einem langen Wochenende sind wir wieder im Holsteinischen. Und dann ist auch schon

September

Inspiriert von der Badischen Küche gibt es im Forsthaus Flamkuchen. Und der ist sehr viel leckerer als die Fertigware auf den verschiedenen Herbstmärkten in Norddeutschland.

Norwegenreise 2

 

Noch einmal geht es für drei Tage nach Norwegen: Umzug Teil 2 mit Zeit für lange Spaziergänge.

Am Hafen gibt es Dalapferde aus Sand.

Ein töltendes Islandpferd aus Sand wäre mal eine echte Herausforderung. Wie man sieht, regnet es, kein schönes Wanderwetter. Also erstmal Schreibtischarbeit wie zuhause und abends gibt es Lachs.

Am nächsten Tag klart es auf und wir unternehmen eine Wanderung in die Baneheia. Es gilt so manch steilen Weg zu erklimmen, etwas ungewohnt für holsteinische Flachlandbewohner. Als Belohnung gibt es immer wieder tolle Ausblicke.

Fotos von unserem Wandertag

zurück in Kristiansand

Und morgen heim nach Elisenruh.

Besuch aus dem Allgäu

Marlene kommt vorbei. Sie ist mit dem Fahrrad aus dem Allgäu auf dem Weg zu ihrer Tochter in Schleswig und besucht uns. Jürgen war in den späten 70-er Jahren auf dem Hof ihrer Familie als Landwirtschafts Praktikant.

Nach einem fröhlichen Abend mit vielen alten und neuen Geschichten verläßt sie uns wieder.

Neue Weide auf dem Kattenberg

Vor langer Zeit hatte der IPZV Nord eine Hengstaufzuchtweide auf dem Kattenberg. Damals wohnten Hanjo und Elke Düring in Kattendorf, züchteten Islandpferde und konnten für die Hengstaufzucht eine große, auf dem Kattenberg gelegene Weide von Dirk Müller bekommen. Dort konnten die Junghengste sich bergab und bergauf austoben. Und die nicht landwirtschaftlich vorgebildeten Islandpferdezüchter übten sich im Zaunbau. Damals hatte so etwas durchaus Happening Charakter. Auch das Einfangen der ungezähmten Hengste gestaltete sich frei nach Bonanza.

Nach vielen, vielen Jahren fragte uns im Herbst Dirks Sohn Jasper, ob wir vielleicht Interesse hätten, unsere Pferde dort auf diesem historischen Boden zum Nachweiden zu bringen. Das Angebot nahmen wir gern an und unseren Zuchtstuten gefiel es sehr auf dem Berg mit Aussicht.

Birga und Lykke halfen bei der Zaunsicherung.

Ein Tag auf Sylt

Andreas Bruder Kai und seine Hanni machen Urlaub auf Sylt. Die beiden wohnen in Bayern und da nehmen wir die Gelegenheit gern wahr, sie einen Tag auf Sylt zu besuchen. Schon länger als zehn Jahre waren wir nicht mehr dort. Zuerst gibt es Frühstück in der Keitumer Teestube. Dort ist es genauso gemütlich wie vor zehn Jahren, genauso beliebt bei den Gästen und das große Frühstück opulent wie immer.

Danach Besuch in der Keitumer Kirche. 

Es gibt familiäre Bindungen, 1956 haben Andreas Eltern hier geheiratet.

Anschließend Fahrt zum Ellenbogen. 

Der Wind entwickelt sich stürmisch. Heftige Regengüsse bremsen die Lust am Strandspaziergang. Nur die Fotografin geht zum Strand und unterschätzt vor lauter Nordseebegeisterung die schwarze Wolke am Horizont und vor allem deren Geschwindigkeit. Da wurde es knapp bis zum Parkplatz. Die anderen Reisenden blieben mit den Dackeln lieber gleich im trockenen Auto.

Wenn schon Sylt, dann muss man auch zum Mittagsimbiß in die Sansibar. Das denken wohl alle, es gibt nur Außenplätze, aber der Wind kommt von der Seite und da steht eine Schutzwand. Die Regenschauer wehen also über uns hinweg. 

Trotzdem bläst der Wind eine gehörige Menge Sand in den Salat aber das tut unserer guten Laune keinen Abbruch.

Die Nordsee kommt beeindruckend nahe an die Dünen. Man kann sich gut vorstellen, dass die Situation sehr viel ungemütlicher werden kann.

Am Abend geht's schon wieder zurück in den Wald. Und wenn man als erster am Bahnhof ist, hat man den besten Platz auf dem Autozug - ganz vorn.

Eiderstedt

Kaum zurück fahren wir nach Eiderstedt zu unseren Jungpferden und den Senioren. Fönix (vorn im Bild) und Nepomuk sehen gut aus.

Doch zuerst geht es zu den Stuten, sie kommen auch gleich neugierig angelaufen.

Alle Pferde müssen kontrolliert und die Hufe gemacht werden.

Wie in jedem Jahr ist Birga Wild dabei und kümmert sich um die Füße der Pferde. Und Birte Reinhold gehört zum festen Eiderstedt Team. Eigentlich gibt es hinterher ein Picknick am Deich aber dafür war in diesem Jahr das Wetter zu schlecht, sehr schade, im nächsten Jahr wieder.

Leider stand die Sonne an diesem Tag immer in der falschen Richtung. Deshalb sind die Fotos nicht so gut geworden wie sonst. Oder Tanne und Fichte forderten im falschen Moment Aufmerksamkeit. Irgendwie klappte es nicht mit tollen Bildern. Trotzdem hier ein kleiner Zusammenschnitt

Nach getaner Arbeit gab es Fish & Chips in der 54* Strandbar

Seminargarten

Noch ein Blick in unseren Seminargarten. Die Mühen im vergangenen Herbst haben sich gelohnt. Die Bepflanzung ist genauso geworden, wie wir uns das gedacht haben.